Die Veranstalter des Fusions-Festivals in Lärz wollen Polizeibeamten den Zutritt zum Veranstaltungsgelände erschweren und lehnen eine mobile Wache auf selbigem ab. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:

„Da versammeln sich über 70.000 Menschen zu einem Konzert. Die Polizei erwartet unter den Besuchern ‚gewaltbereite Personen‘ und in der Vergangenheit ist es bereits zu schweren und zahlreichen Strafdelikten gekommen. Angesichts dieser Zahlen ist die Diskussion um Polizeikräfte auf dem Gelände einfach nur lächerlich.

In MV darf es keine rechtsfreien Räume geben. Auch nicht auf Musikveranstaltungen und schon gar nicht für den linksextremen Narrensaum, welcher diese für Gewalt-Eskalationen nutzen könnte. Gerade schwere Vorfälle wie Vergewaltigungen in den letzten Veranstaltungsjahren zeigen, wie wichtig eine Polizeipräsenz ist.

So ist das Handeln der Veranstalter mindestens als verantwortungslos zu bezeichnen. Die Besucher haben ein Recht auf Sicherheit, auch wenn das einer kleinen Gruppe linksautonomer und krimineller Akteure missfallen sollte.