Mit Verwunderung hat der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes, die gestrige Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung über den Besuch der Bundesfamilienministern Franziska Giffey wahrgenommen. Dazu erklärt er:

„Wenn die Genossen niemand lobt, dann machen sie es eben selber. Die Probleme gerade im Bereich der frühkindlichen Erziehung sind enorm in MV. Für Ministerin Drese alles kein Problem. Diese spricht lieber von einer ‚dynamischen Entwicklung‘ und prahlt mit einem Anstieg der Fachkräfte in den Kitas. Angesichts des katastrophalen Betreuungsschlüssels und der Tatsache, dass PiA-Auszubildende bereits als fertige Fachkräfte gezählt werden und somit die Zahlen deutlich verzerren, blanker Hohn.

Mit Beschönigungen hingegen kennt sich die Bundesfamilienministerin bestens aus: So war Frau Giffey in der Presse präsent, als herauskam, dass ihr eigener Lebenslauf ‚geschönt‘ und künstlich aufgewertet wurde. Auch im Bundestag gibt Giffey kein gutes Bild ab. Erst Ende des letzten Jahres wurde ihr Gesetzesentwurf zur Verbesserung von Kindertagesstätten in Deutschland abgeschmettert. Experten äußerten erhebliche Zweifel, die Presse schrieb von einer Blamage.

Wäre die Sache nicht so ernst, könnte man spotten, ‚da haben sich ja die richtigen zwei gefunden‘. Dabei geht es um unsere Kinder. Die wichtigste Säule unserer aller Zukunft! Die Erzieher in MV müssen endlich fair bezahlt werden. Nur so kann der Fachkräftemangel bekämpft und die Qualität in den Kitas gesichert werden.“