Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) wagte es, auf seiner Facebook-Seite eine Anzeige der Deutschen Bahn AG zu kritisieren, weil diese überwiegend Menschen mit erkennbar nicht deutscher Herkunft beim Bahnfahren zeigt. Damit löste er eine Protestwelle aus. Inzwischen wird deshalb sogar in seiner eigenen Partei der Ausschluss Palmers gefordert. Dazu erklärt der verbraucherschutzpolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion, Christoph Grimm:

„Boris Palmer hat vollkommen Recht mit seiner Kritik. Die Kampagne der Bahn steht für einen sich derzeit immer stärker abzeichnenden Trend in der Werbeindustrie: Die multikulturelle Gesellschaft als Ergebnis von unkontrollierter, rechtswidriger Massenzuwanderung soll dem Bürger als vermeintlich funktionierender Normalzustand vor Augen geführt werden. Gleichzeitig versucht Werbung, zugewanderte Konsumenten mit Anbiederung als neue Kunden zu gewinnen. So wirbt z.B. die bekannte Lakritzmarke Katjes mit einer im Kopftuch verhüllten Frau. 

Werbung in der Wirtschaft sollte aber grundsätzlich frei von Ideologisch geprägter Haltung sein. Die multikulturelle Gesellschaft gehört aus guten Gründen in eine kontroverse politische Debatte und darf nicht einseitig schönfärberisch dargestellt werden.

Wer das aber, wie Palmer, einfordert, über den wird politisch korrekt hergefallen. Denn was in Medien und Politik immer funktioniert, ist die grandiose Skandalisierung solcher, an sich berechtigter kritischer Äußerungen

Ziel ist es offenbar, eine freie Diskussion über die multikulturelle Gesellschaft gar nicht erst zuzulassen, weil jede ansatzweise Kritik daran sofort reflexhaft als rechtsextrem, fremdenfeindlich oder gar rassistisch stigmatisiert wird. Palmer nennt das ‚antidemokratische Debattenverweigerung‘. 

Richtig, Herr Palmer. Nur so konnte der medial-politische Komplex bislang mit Erfolg bewirken, dass die wirklichen Profiteure der Massenzuwanderung ebenso im Dunkeln bleiben, wie die tatsächlichen Kosten für den Steuerzahler oder die Auswirkungen auf den sozialen Frieden in unserem Land.“