Laut einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion ist das salafistische Personenpotenzial in Mecklenburg-Vorpommern von 2016 bis 2018 um 59 Prozent gestiegen. Demnach haben sich im Jahre 2018 135 Salafisten in MV aufgehalten. Dazu erklärt der asylpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Horst Förster:

„Im Jahre 2014 ist die Landesregierung noch von einer niedrigen zweistelligen Anzahl von Salafisten in MV ausgegangen. Seitdem ist die Zahl der radikalen Islamisten stetig gestiegen und hat sich allein von 2016 auf 2018 um mehr als die Hälfte erhöht. 

Diese Entwicklung wird sich bei einer Politik der offenen Grenzen fortsetzen, denn die illegale Migration aus muslimischen Ländern findet weiterhin statt und übersteigt die Zahl der Abschiebungen rund um das Zehnfache. Das nutzen auch radikale Islamisten aus, um ihren „Glauben“ hier zu verbreiten. Die salafistische Ideologie und der ihr zugrunde liegende fundamentalistische Islam stehen dabei konträr zu unserer westlichen Lebensweise und sind mit unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht vereinbar.

Bundes- und Landesregierung sehen dieser Entwicklung in selbst verordneter Ohnmacht zu und sind nicht bereit, den Schutz der eigenen Bevölkerung durch eine wirksame Grenzkontrolle zu gewährleisten. Nur wer die eigene Landesgrenze schützt, kann letztendlich auch entscheiden, wem er Zugang in unser Land gewähren möchte.“

Redaktioneller Hinweis:

Kleine Anfrage und Antwort der Landesregierung: http://afd-fraktion-mv.de/wp-content/uploads/2019/04/Anfrage-des-Abgeordneten-F%C3%B6rster-und-Antwort-der-Landesregierung.pdf