Laut eines Berichtes des Nordkurier gibt die Landesregierung Beträge in Millionenhöhe für laufende Beraterverträge aus. Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:

„Man fragt sich schon, welches Kompetenz-Defizit die Landesregierung damit auszugleichen versucht. Wenn der Personalstab der Ministerien nicht ausreicht, wäre es für den Steuerzahler allemal günstiger, entsprechende Mitarbeiter einzustellen, statt auf teure Beratungsunternehmen zu setzen. Ein aktuelles Beispiel ist das angepriesene Landestourismuskonzept: die vorgestellten Ideen sind nicht neu und waren so oder in einem anderen Wortlaut schon zu hören.

Dabei ist es grundsätzlich nicht verwerflich, sich als Regierung einen ‚Blick von außen‘ geben zu lassen. Mit den Beträgen ist Maß und Mitte aber deutlich überschritten. Zumal der Mehrwert für die Bürger fraglich ist. Welche Konsequenzen wurden denn bisher aus den Gutachten und Konzepten gezogen? Angesichts der Kosten für die laufenden Verträge stellt sich die Frage, wer hier eigentlich wem nützt.“Redaktioneller Hinweis:

Zu Beraterkosten der Landesregierung hat die AfD-Fraktion bereits 2017 eine Kleine Anfrage gestellt: http://afd-fraktion-mv.de/index.php/pdf/beauftragte-kostenpflichtige-gutachten-analysen-wirtschaftspruefungsdienste-und-andere-beratungen-durch-die-landesregierung/