Der Antrag der AfD-Fraktion, „Neue Bäderverkaufsverordnung alternativ gestalten“ wurde abgelehnt. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dirk Lerche:

„Die Begründungen zur Ablehnung der anderen Fraktionen sind hanebüchen. Einerseits wollen sie Mecklenburg-Vorpommern wirtschaftlich stärken, andererseits lehnen sie eine freiheitliche Bäderregelung ab. Das ist keinem Bürger vermittelbar, und Inhabern von Einzelhandelsgeschäften erst recht nicht. Wieso soll den Inhabern und deren Angehörigen der Verkauf an Sonntagen in der Nebensaison nicht erlaubt sein?

Auch mit der unsinnigen Beschränkung des Warenangebots verhindert die Landesregierung eine freiere Wirtschaft. Schleswig-Holstein ist beispielsweise mit seiner Bäderregelung bessergestellt. Mit der Ablehnung unseres Antrages wurden die Schwächen des neuen Regierungsentwurfes ignoriert und die Chance auf eine wirtschaftsfreundliche Korrektur verpasst.“