Auf Initiative des Landesheimatverbandes sind verschiedene Künstler in den Wettstreit gegangen, um eine Hymne für Mecklenburg-Vorpommern zu kreieren. Aktuell befinden sich vier Lieder in der Endausscheidung. Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:

„Es ist erfreulich, dass sich die Kulturschaffenden und die Öffentlichkeit in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Begriff Heimat beschäftigen. Nur schießt die Initiative zur Komposition eines neuen Heimatliedes am Ziel vorbei.

Denn es gibt bereits zwei historisch gewachsene Lieder für unsere Region Mecklenburg und Vorpommern. Mit dem Pommernlied und dem Mecklenburglied wird unsere vielfältige Identität, Lebensart und Kulturlandschaft würdig und stilvoll wiedergegeben.

Nun künstlich ein neues Landeslied schaffen zu wollen, erscheint für uns nicht zielführend. Auch ist zu bezweifeln, dass ein neues Lied, eine gemeinschaftsstiftende Wirkung entfalten kann. Ein positives Bekenntnis zur eigenen Heimat, in würdiger und geschichtsträchtiger Weise, mit klarem Blick Richtung Zukunft, muss dagegen unser aller Auftrag sein.“