Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum 100. Jahrestag der Eröffnung der Weimarer Nationalversammlung mehr demokratischen Patriotismus in Deutschland gefordert. Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete Hort Förster:

„Der Bundespräsident wirbt in Weimar für einen demokratischen Patriotismus und liefert damit eine neue Version für die, die mit Patriotismus allein nichts anfangen können und sich nicht scheuen, dies ganz offen zu bekunden. Wir erinnern uns an den vor Jahrzehnten proklamierten Verfassungspatriotismus, der nicht wirklich Fuß gefasst hat.

Demokratie und Patriotismus sind keine Gegensätze, sie haben aber begrifflich wenig miteinander zu tun. Patriotismus kommt vom lateinischen patria, auf Deutsch Vaterland und das existiert in den Herzen derer, die sich ihm verbunden fühlen, unabhängig von der Staatsform. Der Patriotismus speist sich aus dem Zusammengehörigkeitsgefühl eines Staatsvolkes und der inneren Teilnahme an seinem Geschick. Hier bedarf es keiner Neudefinition.

Wir brauchen weder einen übersteigerten Nationalismus noch einen neu definierten demokratischen Patriotismus. Wir halten ganz einfach in aller Bescheidenheit an unserer Liebe zum Vaterland fest.

Der Bundespräsident muss sich fragen lassen, ob es angesichts der im linken Spektrum üblichen Verächtlichmachung und Verunglimpfung des eigenen Landes nicht angebracht gewesen wäre, auch hierzu klare Worte zu finde. So grüßt weiterhin in großen Lettern auf einem Dach in der Mitte Berlins, was in keiner Hauptstadt sonst denkbar wäre „Deutschland verrecke“ als Symbol des Selbsthasses mit stiller Duldung der Wertebestimmer.“