Zum Kabinettsbeschluss, nach dem auf Bundesebene flächendeckende Mobilfunkversorgung für alle Regionen eingefordert werden soll, erklärt der fachpolitische Sprecher für Digitalisierung, Sandro Hersel:

Da kann man ruhig mal klatschen. Der Mobilfunk soll endlich als Daseinsvorsorge gelten. Das mobile Internet existiert zwar schon ein paar Jahrzehnte, aber endlich erkennt der Staat, dass sich der Markt hier eben nicht von alleine regelt. Immerhin: besser spät als nie. Jetzt muss das Kabinett Schwesig liefern und darf die Initiative nicht im Bundesrat verhallen lassen.

Für eine moderne, den Nutzen aus der Digitalisierung ziehenden Gesellschaft mit vielen ländlichen Räumen ist es unerlässlich, dass die benötigte mobile Infrastruktur flächendeckend verfügbar ist. Bei der Vergabe der Frequenzen an die Mobilfunkanbieter nur auf Haushalte abzustellen, ist für ein Flächenland wie unseres nicht zielführend. Die Landesregierung muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, um eine flächendeckende Versorgung unserer Bürger, Touristen sowie unserer Unternehmer mit modernen Mobilfunktechnologien wie LTE und zukünftig 5G zu gewährleisten. Wir erwarten, dass dieser Weg in die Zukunft vor dem Bundesrat mit Nachdruck vertreten wird, damit am Ende alle unsere Bürger unabhängig von ihrem Wohnort profitieren.“