Laut Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion ist die Zahl der einsatzbereiten Diensthunde seit 2014 von 72 auf 57 gefallen. Dazu erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende Nikolaus Kramer:

„Diensthunde sind für die Landespolizei ein wichtiges und vor allem vielfältig einsetzbares Instrument zur Bewältigung der polizeilichen Arbeit. Doch stehen landesweit immer weniger Hunde zur Verfügung. Während die Landesregierung also ständig von einer Stärkung der Sicherheitsbehörden fabuliert, beweist dieser spezifische Umstand das glatte Gegenteil.

Insbesondere stehen Diensthunde auch zur Bewältigung von Demonstrationslagen bereit. Vor dem Hintergrund der gewaltbereiten Klientel, die bei Veranstaltungen wie G-20 in Hamburg regelmäßig auftreten, sind ausgebildete Hunde ein hervorragendes und robustes Mittel zum Schutz unserer Beamten.

Deshalb müssen wir dafür Sorge tragen, dass unsere Landespolizei ausreichend Diensthunde vorhält. Nur so sind die Beamten jederzeit für ad hoc-Einsätze in Mecklenburg-Vorpommern gerüstet. Anstatt von Reitern zu träumen, sollte unsere Landespolizei mehr mit Kommissar Rex arbeiten.

Redaktioneller Hinweis:
Anfrage und Antwort der Landesregierung: http://afd-fraktion-mv.de/wp-content/uploads/2019/01/Anfrage-des-Abgeordneten-Kramer-und-Antwort-der-Landesregierung-2.pdf