Zu der kunstpolitischen Aktion „Erklärung der Vielen“ erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Kröger:

„Auch durch Mecklenburg-Vorpommern tingeln aktuell Vertreter der Erklärung und versuchen Kulturschaffende und Theater zur Unterzeichnung des Pamphletes zu bewegen. Wie zu den dunkelsten Zeiten der DDR wird hier mittels moralischen Druckes versucht, ein ideologisches Projekt in die Kulturlandschaft zu tragen.

Doch gerade mit dieser linkspolitisierten Selbsterklärung beschränkt sich die Kulturszene in Ihrer Freiheit selbst. Kultur muss frei und unabhängig sein – die Erklärung ist das genaue Gegenteil. Kulturschaffende und ihre Einrichtungen sollen sich pauschal gegen „rechts“ positionieren und Kultureinrichtungen nicht „rechtem Populismus“ überlassen werden. Also bald konsequenterweise kein Theaterzutritt mehr für Mitglieder der AfD?

Kunst ist für alle da! Die Versuche die Kunst- und Kulturszene einseitig zu politisieren, spottet unserem pluralistischen Gesellschaftssystem und ist grundlegend abzulehnen. Gerade mit so einem Vorgehen zementieren gewisse Kulturschaffende genau das, was man ihnen vorwirft: Politische Einseitigkeit und ideologische Instrumentalisierung!“