Zum gescheiterten Votum des britischen Unterhauses für einen geordneten Brexit erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, Christoph Grimm:

„Der ungeregelte Brexit ist durch diese Entscheidung ein Stück näher gerückt. Das Abstimmungsverhalten der britischen Abgeordneten verdient dennoch Respekt, denn sie nehmen das in Kauf – für den Preis der Souveränität und Selbstbestimmung ihres Landes.

Keinesfalls wird die Entwicklung dazu führen, dass der Austritt der Briten nun etwa doch in Frage steht. Alles andere wäre mit der englischen Demokratiekultur unvereinbar. Letzten Endes war es der Unwillen der EU, Reformen durchzuführen, der den Brexit ausgelöst hat. Die kompromisslose Haltung Brüssels in den Verhandlungen mit England und Nordirland hat die jetzige Lage maßgeblich mit herbeigeführt.

Gleichwohl herrscht kein Grund zur Panik. EU und Briten bleiben schließlich aufeinander angewiesen. Gegenseitige ökonomische Interessen, Marktmechanismen und Rationalität werden eine für alle Seiten akzeptable Lösung von alleine herbeiführen.“