Zur heutigen Landespressekonferenz  „Pflegende Angehörige – Deutschlands größter Pflegedienst ist erschöpft“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Wer von einer Pflegereform spricht, muss auch jene im Auge behalten, welche den Pflegebedürftigen am nächsten stehen: ihre Angehörigen. Sie sind einer der wichtigsten Stützpfeiler in der Pflege und beweisen, wie wichtig die Familie für unsere Gesellschaft ist.

Den Angehörigen müssen deshalb mehr Möglichkeiten der Würdigung ihrer Pflegeleistung gewährt werden. Eine Anrechnung von Rentenpunkten für den Pflegeeinsatz oder eine Heraufsetzung des Steuerfreibetrages auf 24. 000 Euro jährlich sind soziale Ausgleichsmaßnahmen und mindern finanzielle Risiken. Ebenso muss ein leichterer Zugang zu Informationsangeboten für Pflegende ermöglicht werden. Die Angehörigen dürfen nicht das Gefühl bekommen, allein zu sein. Gerade im ländlichen Raum mit einer zum Teil ärztlichen Mangelversorgung fehlen positive Zukunftsaussichten.

Wer pflegenden Angehörigen Hilfe und Wertschätzung versagt, tritt sowohl ihnen als auch den Pflegebedürftigen auf die Füße. Es kann nicht sein, dass aus Pflegenden Pflegebedürftige werden.“