Laut eines Berichtes des Nordkuriers ist die Finanzierung der beitragsfreien Kita in Mecklenburg-Vorpommern nur bis 2022 gesichert. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

Die Kurzsichtigkeit bei der Finanzierung grenzt an Wählertäuschung. Frau Schwesig will sich anscheinend mit dem Geld aus Bundesmitteln aus der Verantwortung stehlen. Anstatt ein tragfähiges Konzept über eine Legislaturperiode hinaus vorzulegen, hat sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Faule Kompromisse wie eine Einsparung bei der Betreuungsqualität sind keine Diskussionsgrundlage. Drohen den Familien also ab 2022 wieder Beiträge bei der Kita-Betreuung?

Frau Schwesig muss liefern und ihr Versprechen halten. Eine Ko-Finanzierung aus Landesmitteln dürfte dabei auch kein Problem sein. Auf der einen Seite wird für Leuchtturmprojekte und für Integrationsmaßnahmen Steuergeld zum Fenster rausgeworfen, während auf der anderen Seite die Familien Mecklenburg-Vorpommerns sich nach einer Entlastung sehnen. Frau Schwesig hat hier die Chance zu zeigen, dass sie auch Politik für die eigenen Bürger machen kann.“