Laut der Berichterstattung des Nordkuriers stellt das Wirtschaftsministerium die Tourismus-Zahlen in Mecklenburg-Vorpommern geschönt dar. Ebenfalls scheint sich die Landesregierung aus CDU und SPD beim weiteren Vorgehen uneinig zu sein. Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Schon jetzt drohen Millionenverluste im Tourismusbereich. Dabei wurden konsequent und ignorant immer wieder die Vorschläge der AfD-Fraktion abgelehnt. Neues touristisches Potential zu erschließen, ist für ein Tourismusland wie MV essentiell. Vor allem, wenn es so einzigartige Kulturgüter wie Megalithanlagen, einmalige Guts- und Herrenhäuser und wunderschöne Ostseestrände zu bieten hat.

Hier mangelt es der Landesregierung an einem grundlegenden kulturellen Verständnis. Gerade die Megalithgräber sind ein uraltes und fast schon mystisches Erbe unserer Vorfahren. In anderen europäischen Ländern werden diese bereits erfolgreich touristisch genutzt. Prominentestes Beispiel: Stonehenge. Aber selbst für eine profane Ausschilderung ist die Landesregierung sich zu schade. Auch unser Juwel, die Ostsee, bedarf einer besseren Vermarktung.

Die Landesregierung zeigt sich nicht nur uneinig, sondern weiterhin auch planlos. In der Zwischenzeit verfallen weiterhin einzigartige Kulturdenkmäler und potentielle Tourismusmagnete. Schade!“