Laut Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion entstanden in Folge der Migrationskrise hohe Kosten durch neu geschaffene Arbeitsplätze. Allein im Landkreis Vorpommern-Greifswald wurden über 19 Stellen geschaffen, wobei von 2015 bis 2018 Gesamtkosten von rund 1,8 Millionen Euro angefallen sind. Dazu erklärt der Abgeordnete der AfD-Fraktion, Stephan J. Reuken:

„In allen Landkreisen in MV wurden teure Stellen für die Migrationsbetreuung geschaffen. So belaufen sich die Kosten in der Hansestadt Rostock beispielsweise auf 1.228.408 € (2015 bis 2018). Davon wurden unter anderem 54 Lotsen zur Sprachvermittlung oder sozialen Betreuung und sechs Wohnraumvermittler bezahlt.

Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen in den jeweiligen Landkreisen kommen noch zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse und damit verbundene Kosten in den Agenturen für Arbeit, Handwerkskammern, Bildungswerke und Bildungszentren hinzu. So wurden zusätzlich 22 Joblotsen und 11 sogenannte Willkommenslotsen implementiert. Einzelne Verträge laufen noch bis zum 31.12.2019 und verursachen weiter hohe Kosten.

Bei der Versorgung von Migranten werden offensichtlich weder Kosten noch Mühen gescheut, Personalstellen unbürokratisch geschaffen und Migranten individuell betreut. Während die Asylindustrie und ihre Verursacher weiter profitieren, bleibt der einfache Bürger bei Straßenausbaubeiträgen, Bildung und Digitalisierung wieder einmal auf der Strecke.“

Redaktioneller Hinweis:

Kleine Anfrage des Abgeordneten Reuken und Antwort der Landesregierung: http://afd-fraktion-mv.de/wp-content/uploads/2018/10/Anfrage-des-Abgeordenten-Reuken-und-Antwort-der-Landesregierung.pdf