Laut einem Bericht des Spiegels betreibt die Schweriner Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Togo und Gambia zwei Vorschulen. Dazu erklärt der AfD-Obmann des AWO-Untersuchungsausschusses, Thomas de Jesus Fernandes:

„Erschreckend ist, dass die Finanzierung dieser Vorschulen in Afrika im Dunkeln liegt und das Bundesentwicklungsministerium jegliche Beteiligung abstreitet. Die Vermutung liegt nahe, dass landeseigene Fördermittel – sprich Steuergeld – missbraucht wurden.  Bei der AWO tun sich sowieso immer mehr Abgründe auf.

Die AWO muss ihre Finanzierungsstrukturen zügig und lückenlos offenlegen – auch auf Kreisebene. Sollte sich der Steuermittel-Missbrauch bewahrheiten, darf es bei personellen Konsequenzen nicht bleiben. Mit unserem Antrag zur Überarbeitung der Wohlfahrtsförderung in der kommenden Plenarsitzung hat der Landtag die Möglichkeit, zukünftig für mehr Transparenz zu sorgen.“