Laut einem Bericht der Ostseezeitung zur Studie der WZB ist die soziale Spaltung in Deutschland nirgends so hoch wie in Mecklenburg-Vorpommern. Vor allem in Rostock und Schwerin droht demnach die Entstehung von Armenvierteln. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Zeit zu handeln: Die Landesregierung muss endlich wieder Politik für das eigene Volk machen. Sozialer Wohnraum muss überall in den Städten geschaffen, eine soziale Durchmischung angestrebt werden. In den sozialen Brennpunkten muss vor allem die Jugend massiv gefördert und entsprechende Einrichtungen und Freizeitmöglichkeiten geschaffen werden. Die Wehrpflicht und der verpflichtende Zivildienst hat einen wichtigen Beitrag zur Sozialisierung und Charakterbildung leisten können, die Wiedereinführung ist eine Kernforderung der AfD.

Für die prekäre Lage und die Entstehung von durch Armut geprägten Stadtteilen ist die Landesregierung verantwortlich. In keinem anderen Bundesland ist die soziale Spaltung so deutlich wie in MV zu erkennen. Im Tiefschlaf hat die Landesregierung diese sich immer stärker abzeichnende Entwicklung einfach verpennt.

Während bei der Flüchtlings- und Migrationspolitik Geld und Mühe im Überfluss vorhanden sind, spart die Landesregierung radikal an der eigenen Bevölkerung. Die Folgen für MV sind dramatisch. Kinder, welche in Armut aufwachsen, sind auch später oft von Armut betroffen. Wird nicht unverzüglich gehandelt, ist von einer Dramatisierung der Entwicklung auszugehen.