Der Antrag der AfD-Fraktion, ein zentrales Erfassungssystem für den Zustand und den Sanierungsbedarf der Kreisstraßen zu etablieren, wurde abgelehnt. Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher, Stephan J. Reuken:

„Die Kreisstraßen in Mecklenburg-Vorpommern sind zum Teil in einem desolaten Zustand und erfordern höchsten Handlungsbedarf. Hierfür wollte die AfD-Fraktion eine Grundlage schaffen – ein einheitliches Erfassungssystem um eine zentrale Vergleichbarkeit und Beurteilung auf Grundlage vorhandener Daten zu ermöglichen. Nur so kann die Landesregierung ihre Fördermittel des kommunalen Straßenbaus effizient und bedarfsgerecht einsetzen.“

Der kommunalpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jens-Holger Schneider, ergänzt:

„Durch die Ablehnung des Antrages bleibt eine sinnvolle Priorisierung des Sanierungsbedarfs der Kreisstraßen aus und die ländliche Überfahrt weiterhin holprig.“