Laut Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion sind mehr als ein Drittel der Kreisstraßen Mecklenburg-Vorpommerns in einem schlechten bis sehr schlechten Zustand und erfordern sofortigem Handlungsbedarf. Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jens-Holger Schneider:

„Eine ernsthafte Förderung der ländlichen Räume sieht anders aus. Schlechte Straßen sind immer ein Standortnachteil und beeinträchtigen die Mobilität und damit die Lebensqualität. Der regelmäßige Unterhalt und Ausbau des Straßennetzes kommt dabei nicht nur den Bürgern als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge zugute – die Qualität des Straßennetzes ist zudem ein entscheidender Standortfaktor für Unternehmen.

So sind allein im Landkreis Vorpommern-Greifswald rund 38 Prozent der Kreisstraßen in einem sehr schlechten Zustand und erfordern sofortigen Handlungsbedarf. Vor diesem Hintergrund sind die finanziellen Zuwendungen des Landes nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die weitreichende Sanierung oder ein Neubau weiterer Streckenkilometer ist damit schlichtweg nicht möglich.

Hier wird wieder einmal zulasten der Bürger an der falschen Stelle gespart. Die Landesregierung muss umfassend handeln, anstatt nur punktuelle Finanzierungen zu ermöglichen. Die Investition in den Ausbau von Straßen ist immer auch eine Investition in die Zukunft unseres Landes.“

Redaktioneller Hinweis:

Anfrage der AfD-Fraktion und Antwort der Landesregierung: http://afd-fraktion-mv.de/wp-content/uploads/2018/06/Anfrage-des-Abgeordneten-Schneider-und-Antwort-der-Landesregierung.pdf