Das Bildungsministerium hat sich hinter die Ausstellung der VVN-BdA gestellt. Dazu erklärt der AfD-Obmann des Bildungsausschusses, Jörg Kröger:

„Das war nicht anders zu erwarten. Offensichtlich ist es Gang und Gäbe geworden, dass im Bildungsministerium keine Fehler zugegeben werden und eine politisch einseitige ‚Ausstellung‘ hofiert wird.

Mit dem biologischen Ende der altehrwürdigen VVN-Mitglieder wird diese Organisation mehr und mehr die vorgeschobene und unantastbare Fassade der linksextremen Antifa. Ob sie noch öffentliche Gelder bekommt, muss überprüft werden. Diese Propaganda-‚Ausstellung‘ hat den Charakter der politischen Indoktrination, wie ich sie noch aus dem DDR-Staatsbürgerunterricht  kenne. Das Niveau erinnert wiederum an den ‚Schwarzen Kanal‘. Hier sind die geistigen Erben von ‚Sudel-Ede‘ am Wirken.

Besonders verstörend ist, dass mein Fraktionskollege Christoph Grimm, welcher gestern bei der Eröffnung zugegen war, nicht an der Podiumsdiskussion teilnehmen durfte. Wie soll hier eine demokratische Auseinandersetzung möglich sein, wenn eine politische Seite komplett ausgelassen wird? Ich halte es für äußerst bedenklich, wenn dieser Entwicklung kein Riegel vorgeschoben wird. Man darf sich nicht wundern, wenn Kinder, denen heute diese Grundeinstellung als ‚moralisch wertvoll‘ vermittelt wird, morgen mit Steinen auf Polizisten schmeißen. Der Grundstein für Intoleranz ist jedenfalls gelegt, wenn die Meinung eines Fünftels der Bevölkerung als faschistisch dargestellt wird.

Wenn die Schule ihre parteipolitische Neutralitätspflicht und die Ausgewogenheit in der politischen Bildung ernst nimmt, wird sie bestimmt demnächst ein Mitglied der AfD-Fraktion einladen, um mit den Schülern über die politische Ausrichtung der Linkspartei zu sprechen.“