Zur aktuellen Berichterstattung über mögliche polnische Reparationsforderungen an Deutschland erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Enrico Komning:

„Die polnische Regierung trägt mit solchen Aktionen sicherlich nicht zur Völkerverständigung bei. Zumal Reparationsforderungen auch gar keine juristische Grundlage hätten. Es ist zwar völlig verständlich, dass Polen der deutschen Regierung mehr als kritisch gegenübersteht. Immerhin war es die Bundesregierung, die die Asylkrise 2015 maßgeblich verursacht hat und sich regelmäßig in die polnische Innenpolitik einmischt. Deshalb alte Wunden wieder aufzureißen und Öl ins Feuer zu gießen, ist aber wenig zweckdienlich.

Gerade Vorpommern kann von guten Beziehungen zu unserem östlichen Nachbarn profitieren – auch wirtschaftlich. Deshalb ist es wichtig, dass diese unsinnigen Überlegungen der polnischen Regierung in Bezug auf Reparationsforderungen schnellstens ad acta gelegt werden. Die Landesregierung sollte alles in ihrer Macht Stehende tun, dass dieser peinliche Reparationsstreit keine Auswirkungen auf das gute nachbarschaftliche Verhältnis zwischen Mecklenburg-Vorpommern und den Grenz- Wojewodschaften hat.“