Heute protestierten in Rostock Mitarbeiter der „Ostsee-Zeitung“ gegen die Aushebelung von Tarifverträgen. Künftig sollen laut DJV Mitarbeiter nur noch in tariflosen Tochtergesellschaften eingestellt werden. Dazu erklärt AfD-Fraktionschef Leif-Erik Holm:

„Die Legende von der Arbeiterpartei SPD ist zwar schon länger als Märchen bekannt, wird aber heute wieder mal deutlich. Die gleiche SPD, die öffentliche Aufträge nur noch an Unternehmen mit Tarifbindung vergeben will, pfeift auf Tarifverträge, wenn es sie selbst betrifft. Geht es ums eigene Geld, schrecken die Sozialdemokraten vor Lohndumping bei ihren Angestellten nicht zurück. Das ist Doppelmoral und Heuchelei in Reinkultur.

Was sagt eigentlich die Landeschefin Schwesig zum Gebaren der SPD-Holding? Wenn sie ihre Glaubwürdigkeit in der Tarifpolitik nicht verlieren will, muss sie sich klar äußern. Wofür steht denn nun die SPD? Man kann nicht Tarifbindung predigen und gleichzeitig Tarifverträge aushebeln. OZ-Mitarbeiter und Bürger erwarten eine zügige Klarstellung von der SPD.“