17 verletzte Polizisten, 15 beschädigte Polizeiwagen, zwei beschädigte Wasserwerfer, ein beschädigtes Schlauchboot, vier verlorene Reizstoffsprühgeräte, 32 verlorene oder beschädigte Ausrüstungsgegenstände und ein noch nicht bezifferter Gesamtschaden: Dies ist laut der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion die Bilanz der Landespolizei MV bei den G20-Krawallen. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:

„Die nackten Zahlen machen noch einmal deutlich, mit welcher Gewalt die Linksextremisten gegen die Polizei vorgegangen sind. Doch eine echte Aufarbeitung der Krawalle und des Einsatzes der Polizisten aus Mecklenburg-Vorpommern bleibt das Innenministerium bis heute schuldig. An seiner desaströsen Informationspolitik hält das Ministerium dagegen weiter fest. Wieder brauchte es eine Anfrage der AfD-Fraktion, damit diese Zahlen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Enttäuschend ist der öffentliche Umgang mit den eingesetzten Polizisten. Während es in Sachsen einen Empfang der Staatsregierung für die Beamten gab, ging unsere Landesregierung ziemlich schnell zur Tagesordnung über. So kann man mit den Polizisten, die jeden Tag ihren Kopf für uns hinhalten, nicht umgehen. Man kann nicht auf der einen Seite mehr Wertschätzung von Polizisten einfordern, wenn auf der anderen Seite ihr Einsatz nicht offiziell gewürdigt wird.“


>> Anfrage der AfD-Fraktion und Antwort der Landesregierung: http://afd-fraktion-mv.de/wp-content/uploads/2017/08/Anfrage-des-Abgeordneten-Kramer-und-Antwort-der-Landesregierung-4.pdf