Laut einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion ist die Zahl ausländischer Hartz-IV-Empfänger in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Waren es im März 2015 noch 9.391, stieg ihre Zahl Ende 2016 auf mehr als 18.000. Dazu erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Prof. Dr. Ralph Weber:

„Der massive Anstieg ausländischer Hartz-IV-Empfänger lässt alle linken Träume von einer reibungslosen und schnellen Integration platzen. Ganz im Gegenteil wird nun deutlich, dass die unkontrollierte Masseneinwanderung auch die Bürger in Mecklenburg-Vorpommern teuer zu stehen kommt. Schon jetzt fließt mehr als jeder zehnte Euro der ausgezahlten Hartz-IV-Leistungen in die Taschen ausländischer Empfänger. Insgesamt waren das im letzten Quartal 2016 mehr als 20 Millionen Euro.

Alles Gerede über den angeblichen wirtschaftlichen Segen des Zuzugs von kulturfernen Ausländern dürfte sich damit erledigt haben. So mancher linke Politiker wollte den Bürgern weißmachen, dass die Asylbewerber im Schnitt sogar besser ausgebildet seien, als Deutsche. In Wahrheit müssen die Deutschen ordentlich draufbezahlen.

In diesem Zusammenhang gibt es mir schon zu denken, dass laut der Landesregierung zugleich die Zahl der Personen wächst, die auch nach ihrem 65 Lebensjahr noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Ihre Zahl stieg seit 2012 von 1.592 auf nun 2.722 Personen. Während also immer mehr Ausländer arbeitslos sind, arbeiten viele Deutsche immer länger. Das hat nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun!“

Redaktioneller Hinweis:
Anfrage der AfD-Fraktion und Antwort der Landesregierung: http://afd-fraktion-mv.de/wp-content/uploads/2017/07/Anfrage-des-Abgeordneten-Weber-und-Antwort-der-Landesregierung.pdf