Laut der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion liegt der Ausländeranteil in den Gefängnissen Mecklenburg-Vorpommerns bei zwölf Prozent. Insgesamt sitzen 124 Nichtdeutsche in den Justizvollzugsanstalten. 33 von ihnen (26 Prozent) saßen zuvor mindestens schon einmal in Haft. Dazu erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Dr. Matthias Manthei:

„Die Zahlen bestätigen, dass auch Mecklenburg-Vorpommern ein zunehmendes Problem mit kriminellen ausländischen Staatsangehörigen hat. Obwohl der Ausländeranteil nur bei rund vier Prozent liegt, machen sie 12 Prozent der Häftlinge aus. Das Problem hatte sich bereits in der jüngst vorgestellten Kriminalstatistik angedeutet. Dort lag der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen ebenfalls weit über ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung.

Bemerkenswert ist, dass 26 Prozent der inhaftierten Ausländer nicht zum ersten Mal im Gefängnis sitzen und dass zahlreiche Nicht-EU-Ausländer keinen Aufenthaltstitel haben. Allein im vergangenen Jahr kosteten ausländische Häftlinge die Steuerzahler mehr als 7,2 Millionen Euro.