Laut einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion ist die Zahl der ausländischen Studenten in Mecklenburg-Vorpommern seit dem Wintersemester 2014/2015 deutlich gestiegen. Insbesondere die Zahl der Nicht-EU-Ausländer an den Hochschulen stieg von 1.935 auf 2.472. Dazu erklärt der hochschulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Prof. Dr. Ralph Weber:

„Die signifikant steigende Zahl ausländischer Studenten wirft die Frage auf, ob diese sich nicht finanziell an den entstehenden Kosten beteiligen sollten. Es ist den Bürgern nur schwer zu erklären, warum sie für ihre eigenen Kinder hohe Kita-Gebühren bezahlen und zusätzlich noch Ausländern das Studium finanzieren sollen. Dies gilt besonders dann, wenn diese nach ihrem Studium nicht einmal in Mecklenburg-Vorpommern bleiben. Und das ist ja gerade bei Nicht-EU-Ausländern wahrscheinlich.

Aus diesem Grund plädiere ich dafür, Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer einzuführen. In Baden-Württemberg sind dahingehende Planungen schon weit fortgeschritten und auch andere Bundesländer erwägen ähnliche Schritte. Mittelfristig kann Mecklenburg-Vorpommern dadurch – je nach Höhe der Studiengebühren – etwa zwei Millionen Euro jährlich einnehmen, um die Qualität von Forschung und Lehre zu verbessern.“

Redaktioneller Hinweis:

Anfrage der AfD-Fraktion und Antwort der Landesregierung: http://afd-fraktion-mv.de/wp-content/uploads/2017/06/Anfrage-des-Abgeordneten-Weber-und-Antwort-der-Landesregierung-5.pdf