Zur Pressemitteilung der Linksfraktion „Die Höckes im Schafspelz“ erklärt AfD-Fraktionschef Leif-Erik Holm:


„Peter Ritters Einlassung ist ein klassisches Eigentor. Nicht die AfD wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Es sind Teile seiner Linkspartei, die seit Jahren im Visier der Verfassungsschutzbehörden stehen, zum Beispiel die ‚Kommunistische Plattform‘, die ‚Sozialistische Linke‘, die ‚Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí‘ und die ‚Antikapitalistische Linke‘. Allesamt von der Linkspartei offiziell anerkannte Zusammenschlüsse, die laut Verfassungsschutzbericht teilweise offen extremistisch sind.

Wann hat sich Genosse Ritter von diesen Gruppierungen distanziert? Ich habe davon bisher nichts vernommen. Daraus darf man wohl schließen, dass solche extremen Kräfte in der Linkspartei und bei Herrn Ritter auf breite Zustimmung stoßen. Und damit stellt sich schon die Frage, inwieweit sich die Linkspartei noch auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegt.

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, Herr Ritter. Die AfD wird sich jedenfalls weiterhin in ihrer gesamten Spannbreite und im Rahmen des Grundgesetzes für die Bürger Deutschlands einsetzen. Ich bin gespannt, wann man das von der Linken ebenso sagen kann.“