Derzeit ist „Vorpommern-Staatssekretär“ Patrick Dahlemann (SPD) auf Einladung der US-Botschaft zu einer Informationsreise in den USA zum Thema „Toleranz“ unterwegs. Dazu erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Dr. Matthias Manthei:

„Anstatt sich um Vorpommern zu kümmern, macht sich Patrick Dahlemann aus dem Staub und beschimpft auf Facebook den gewählten US-Präsidenten Donald Trump“, kritisierte Manthei. „Offenbar gibt es in Vorpommern keine Probleme mehr, die wichtig genug sind, damit sich ein Herr Dahlemann damit beschäftigt. Damit beweist der hoch bezahlte Staatssekretär erneut, dass ihm jedes Fingerspitzengefühl fehlt und ihn die Sorgen und Probleme der Bürger vor Ort nur dann interessieren, wenn mal ein Blumenstrauß überreicht werden darf.“

„Den Bürgern in Vorpommern wurde ein Staatssekretär versprochen, der ihre Sorgen und Probleme ernst nimmt und sich dafür einsetzt, die Region besser zu fördern“, betonte Manthei. „Bekommen haben sie jemanden, der nicht einmal erklären kann, was nun eigentlich seine Aufgaben sind und der sich wohl eher als Weltenbummler sieht. Die Vorpommern haben jedenfalls nichts von dieser merkwürdigen Reise. Ein Zusammenhang mit seiner Arbeit als Staatssekretär ist nicht zu erkennen. Dahlemanns Einträge auf Facebook zeigen vielmehr, dass es ihm allein um parteipolitische Profilierung geht.“

Manthei forderte die Landesregierung auf, klarzustellen, dass es sich bei der Kritik Dahlemanns an der US-Politik nicht um eine offizielle Position handelt. „Dahlemann ist als Staatssekretär offiziell Mitglied der Landesregierung. Es darf auf keinen Fall der Eindruck entstehen, dass sich die Regierung Mecklenburg-Vorpommerns in die inneren Angelegenheiten der USA einmischt. Zumal die Äußerungen Dahlemanns furchtbar niveaulos und kindisch waren.“